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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Können nur Eisenbahner eine Wohnung bei der EBG mieten?

Es kann jedermann mieten (und Genossenschaftsmitglied werden). In der Regel in folgender Reihenfolge unter Berücksichtigung des Art. 4 der EBG-Statuten:

a) 
aktive Mitarbeiter/innen der SBB; 

b)
aktive Mitarbeiter/innen von Tochtergesellschaften der SBB (= SBB mindestens 50% beteiligt); 

c)
pensionierte Mitarbeiter/innen gem. Buchst. a und b; 

d)
aktive Mitarbeiter/innen von Post, Swisscom und der allgemeinen Bundesverwaltung; 

e)
pensionierte Mitarbeiter/innen gem. Buchst. d; 

f)
übrige Bewerber/innen.

Allerdings sind diese Aufnahmekriterien heute nicht mehr zwingend. Viel wichtiger ist es für die EBG Neu-Mieter/innen zu berücksichtigen, die zum nächsten Wohnumfeld passen und sich bewusst für die genossenschaftliche Wohn- und Lebensform entscheiden wollen. 

Neue Mieter/innen werden nach neuem Aufnahmeverfahren nach 1-2 Jahren gemäss EBG-Statuten Art. 6 Abs. 4 Genossenschaftsmitglied.

Wer bestimmt das Geschehen in der Genossenschaft?

Gewisse Kompetenzen liegen bei der Generalversammlung (z.B. Statutenänderungen, Jahresrechnung, Wahl der Vorstandsmitglieder, Sanierung ganzer Häusergruppen, Neubaubegehren usw.). Für die übrigen Geschäfte ist der von der Generalversammlung gewählte Vorstand zuständig, der gewisse Aufgaben an einzelne Mitglieder delegiert (z.B. Kleinunterhalt, Reparaturen, Buchhaltung, Zahlungsverkehr usw.).

Verstärkung aus den Reihen der Genossenschafter ist hier stets gefragt.

Wie kann ich mitbestimmen?

An der Generalversammlung (mindestens 1 x jährlich) hat jedes Mitglied, unabhängig der Höhe seines Genossenschaftskapitals, eine Stimme. Es kann sich durch ein anderes Genossenschaftsmitglied vertreten lassen (Art. 25 Abs. 2 der Statuten).

Kann mir die Genossenschaft die Wohnung kündigen, wie bei privaten Vermietern?

Für die Kündigung durch die Vermieterin gilt das allgemeine Mietrecht und demzufolge der Mietvertrag (3 Monate Kündigungsfrist).

Was passiert mit meinen Anteilen wenn ich die Wohnung kündige?

Die Auszahlung erfolgt spätestens innert sechs Monaten nach Beendigung des Mietverhältnisses. Die Genossenschaft ist berechtigt, die ihr gegenüber dem ausscheidenden Mitglied zustehenden Forderungen mit dessen Guthaben aus dem Genossenschaftskapital zu verrechnen.

In besonderen Fällen kann der Vorstand beschliessen, dass das Anteilscheinkapital vorzeitig, jedoch nie vor der Wohnungsabgabe, zurückbezahlt wird.

Kein Rückzahlungsanspruch besteht bei Genossenschaftsanteilen, die nach Tod, Trennung oder Scheidung vom Partner/von der Partnerin übernommen werden sowie bei Anteilen, die mit Mitteln der beruflichen Vorsorge erworben wurden. (Art. 17 der Statuten)