Über uns

Geschichte

Eisenbahner mit Lokomotive aus dem Rangierbahnhof Wolf: der Zug ist bereit.  Foto SBB Historic
Eisenbahner mit Lokomotive aus dem Rangierbahnhof Wolf: der Zug ist bereit. Foto SBB Historic

Die Geschichte der EBG – Die Eisenbahner schaffen sich ein Zuhause

Die Eisenbahner-Baugenossenschaft beider Basel (EBG) wurde 1911 gegründet und gehört heute zu den grössten Baugenossenschaften in der Region Nordwestschweiz. Susanne Eberhart präsidiert die EBG seit 2004. Sie wird bei der Genossenschafts-Führung durch einen zwölfköpfigen Vorstand unterstützt, der wiederum die Interessen der Genossenschafter/innen und Mieter/innen vertritt.

Die EBG-Geschäftsleitung liegt bei Dolores Aguilar. Im Verwaltungsteam auf der Geschäftsstelle arbeiten insgesamt 8 Personen (550 Stellenprozente). Hier werden verwaltungstechnische und mietrelevante Fragen durch die Liegenschaftsverwaltung angegangen, die baulichen Projekte im Ressort Bau und Unterhalt geplant und ausgeführt. Die Zahlungen werden zentral durch die verantwortliche Buchhalterin getätigt und gebucht. Ebenfalls von der Geschäftsstelle aus wird die hauseigene Depositenkasse  geführt und verwaltet.

Sämtliche Aufgaben betreffend Kommunikation, Genossenschaftliches, Soziales, Vernetzung, Kontakte, Aktivitäten usw. sind bei der Geschäftsleitung angesiedelt.

1911–1921

Nachdem die EBG im November 1911 ins Leben gerufen worden war, legte sie noch im gleichen Jahr den Grundstein zur ersten Bauetappe einer Siedlung an der Reding-/Lehenmattstrasse in Basel mit sechs Mehrfamilienhäusern. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren die Wohnungen bezugsbereit. Die Realisierung weiterer Bauten musste wegen des Krieges aufgeschoben werden.

1930–1931

In diese Zeit fällt der Bau der Siedlung Muttenz I im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Rangierbahnhofs Muttenz, der einen grossen Bedarf an neuem Wohnraum für Bedienstete der SBB auslöste.

1963–1973

Mit dem Einsetzen der Hochkonjunktur im Jahr 1963 entstand eine starke Nachfrage nach neuem Wohnraum, der die EBG mit dem Bau von mehr als 400 Wohnungen in sechs Siedlungen bis 1973 nachkam.

1992–2010

Die letzte grosse Bauetappe hatte umfangreiche Sanierungen der Gebäudehüllen zum Ziel. Damit erhöhten sich Komfort, Ästhetik und Wert der Liegenschaften. Die EBG investierte CHF 32,4 Mio.

2011–2015

Der Bauplan 20122025 und gesellschaftlich innovative Projekte wie das «WüG» sichern die Zukunft der EBG und sollen weiteren oder neuen generationengerechten Wohnraum schaffen.

MITGLIEDER 
600

BEWOHNER/INNEN 
1100

SIEDLUNGEN
6

LIEGENSCHAFTEN
59

WOHNUNGEN
560

MANSARDEN
22

ATELIERS 
3

GESCHÄFTSRÄUME 
3

GEMEINSCHAFTSRÄUME 
3



Das noch weitgehend unbebaute Lehenmattquartier mit der EBG-Siedlung an der Birs in einer Luftaufnahme von 1920.  Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BILD 43, 15
Das noch weitgehend unbebaute Lehenmattquartier mit der EBG-Siedlung an der Birs in einer Luftaufnahme von 1920. Bildquelle: Staatsarchiv Basel-Stadt, BILD 43, 15
Pflanzareal und Hühnerstall: die Gartenseite der Siedlung Schützenmatte in der Zwischenkriegszeit
Pflanzareal und Hühnerstall: die Gartenseite der Siedlung Schützenmatte in der Zwischenkriegszeit
Die EBG-Siedlung an der Birs 1933. Neben dem Fussgängersteg über die Birs werden die Widerlager der neuen Redingbrücke gebaut.
Die EBG-Siedlung an der Birs 1933. Neben dem Fussgängersteg über die Birs werden die Widerlager der neuen Redingbrücke gebaut.
Idylle unter dem Magnolienbaum in der Birssiedlung.
Idylle unter dem Magnolienbaum in der Birssiedlung.

Reparaturarbeiten nach der Bombadierung des Güterbahnhofs Wolf im März 1945.  Foto SBB Historic
Reparaturarbeiten nach der Bombadierung des Güterbahnhofs Wolf im März 1945. Foto SBB Historic
Baustellenbegehung mit EBG-Hausarchitekt Werner Walther (links).
Baustellenbegehung mit EBG-Hausarchitekt Werner Walther (links).
Die Siedlung Sternenfeld nach Fertigstellung der ersten Bauetappe (um 1969). Oben links das Hochhaus, in dem sich heute der Hauptsitz der EBG befindet.
Die Siedlung Sternenfeld nach Fertigstellung der ersten Bauetappe (um 1969). Oben links das Hochhaus, in dem sich heute der Hauptsitz der EBG befindet.