Die Zukunft weiterbauen

Mit grossem Mehr sagten die GenossenschafterInnen der Eisenbahner Baugenossenschaft beider Basel (EBG) Ja zu zwei Ersatzneubauten der Siedlung Birs. Ersetzt werden die Häuser an der Birsstrasse 180–192 und an der Lehenmattstrasse 223–229 in Basel. Gebaut werden 2.5-Zimmer-Wohnungen, 3.5-Zimmer-Wohnungen, 4.5-Zimmer-Wohnungen und 5.5-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen sind nicht alle gleich geschnitten und können durch schaltbare Zimmer individuell aufgeteilt werden.

Die Häuser an der Birsstrasse 180–192 und an der Lehenmattstrasse 223–229 hätten in spätestens fünf Jahren in unbewohntem Zustand totalsaniert werden müssen. Aus baulichen Gründen macht es daher Sinn, die Bauten abzureissen und neue zu errichten. Auch aus finanzieller Sicht sind Neubauten langfristig die günstigere Lösung. Die EBG setzt zudem auf die Zonenplanrevision, um dadurch zusätzlich zwei Stockwerke höher als bisher zu bauen. Je nach Erweiterung oder Einschränkung fällt der Mietzins niedriger oder höher aus. Eine neue Wärmeversorgung wird für die ganze Siedlung neu geplant. Für die beiden Ersatzneubauten verantwortlich ist das Architekturbüro SSA Architekten.

Wohnen für alle, in allen Lebenslagen. Mit der neuen Siedlung werden bewusst Räume geschaffen, in denen sich Jung und Alt zusammen aufhalten können.

Herbert Schmid, Inhaber SSA Architekten

Zusammen entstehen in den beiden Baufeldern ca. 100 neue Wohnungen. Bereits gebaut wurde das Haus an der Redingstrasse 43. Ausserdem entstehen entlang der Lehenmattstrasse im Erdgeschoss durchgehend Flächen für gemeinschaftliche und quartierbezogene Nutzung. Auch kleinere Gewerbeflächen sind vorgesehen.

Die Geschäftsstelle der EBG – bislang in Birsfelden domiziliert – zügelt nach Fertigstellung an die Lehenmattstrasse. Sie wird neu nicht nur die Genossenschaft verwalten. Angedacht ist das Modell einer Concierge mit betreuendem Charakter. Für die BewohnerInnen eröffnen sich so interessante Möglichkeiten, vermehrt von Hilfeleistungen im Alltag durch die Genossenschaft zu profitieren und die angedachte Infrastruktur flexibel zu nutzen.

Die EBG strebt eine Durchmischung der Generationen an und möchte dies mit einem heterogenen Wohnungsmix fördern. Alle GenossenschafterInnen erhalten während der Bauzeit eine gleichwertige Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt. Die GenossenschafterInnen und MieterInnen können dann entweder in dieser Wohnung bleiben oder nach Fertigstellung eine Neubauwohnung beziehen. Die Wohnungsmieten betragen bei einem Neubau 10 Prozent mehr als bei einer Totalsanierung und liegen mit den marktüblichen Mietzinsen verglichen immer noch 20 Prozent unter dem Durchschnitt.

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