Kreativaufgabe Gemeinschaftsräume

Gemeinschaftsräume, EBG-Workshop, 2018
Text: Claudia Kocher | Fotos: Stephanie Wells


Wie können wir alle die Gemeinschaftsräume ein bisschen attraktiver machen? Wie können einzelne Personen die Räume verändern? Was braucht es, damit man sich wohlfühlt? Wie kann man Menschen zusammenbringen?

Die TeilnehmerInnen des Kreativworkshops haben die Aufgabe erhalten, ihre Gemeinschaftsräume ein wenig zu verändern oder anders zu gestalten. Zusammen mit den SiedlungsvertreterInnen nahmen sie aus dem Workshop Ideen und Inspirationen mit.

Birs
Wir haben in unserem Siedlungstreff einen Osterbrunch veranstaltet. Es war ein grosser Erfolg, denn sehr viele haben daran teilgenommen. Es war eine gute Sache, im Austausch miteinander in die Feiertage zu starten. Es ist schön, sich besser kennenzulernen und die Möglichkeit zu haben, sich in der Siedlung zu treffen. So wird das Zusammenleben weniger anonym. Und wenn wir Eltern den Kindern dieses Zusammensein vorleben, können sie diese Tradition weiterpflegen.


Schützenmatte
Unser Siedlungstreff ist nicht fertig eingerichtet, die Wände sind weiss. In der umgenutzten Wohnung hat es nur Stühle und Tische, sonst gar nichts. Wir wollen den Raum freundlicher und wohnlicher gestalten. Jeder konnte aus seiner Wohnung etwas mitbringen. So ist spontan eine kleine Spielecke entstanden. Überhaupt ist auch das spontane Zusammenkommen schön. Wir hoffen, dass der Raum vermehrt von Kindern genutzt wird. Auf jeden Fall sind alle Ideen, den Raum gemütlicher zu machen, willkommen.


Muttenz I
In der Freizeitwerkstatt haben wir eine Velowerkstatt eingerichtet. Damit wird die Fläche besser ausgenutzt. Die Werkstatt soll auch die neue Generation anlocken. Als begeisterter Velofahrer bin ich daran interessiert, mein Wissen weiterzugeben. Die Hemmschwelle, die Werkstatt zu betreten, soll abgebaut werden, denn man kann auch kommen, ohne Maschinen benutzen zu müssen.


Sternenfeld I
Unsere Freizeitwerkstatt können wir nicht unbeaufsichtigt geöffnet haben. Deshalb war es uns wichtig, etwas zu machen, das allen zugute kommt. Wir haben ein Gestell gebaut, um Holz zu lagern. Dieses stellen wir draussen allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern zur Verfügung. Wir hoffen, dass das Feuerholz im Gestell immer wieder dazu animiert, um zu­sam­menzukommen und Feste zu feiern.


Sternenfeld II
Die Stühle in der Freizeitwerkstatt waren sehr alt. Nun hat es zwei neue Stühle. Für mich ist das symbolisch für Jung und Alt. Ich habe mit meinem Sohn hier viel Zeit verbracht. Die beiden Stühle stehen für die Hoffnung, dass der Raum weiterhin mit Nach­wuchs belebt wird. Unser Wunsch, unsere Freizeitwerkstatt in zwei Räume – Werkstatt und ungefährliche Bastelecke – aufzuteilen, können wir hier nicht realisieren. In unserem neuen Siedlungstreff aber wollen wir dann eine Bastelecke einrichten.

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